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Bild zum Gedanken von Jesaja 51,11
Die Erlösten des HERRN werden heimkehren.
Wonne und Freude werden sie ergreifen.
Aber Trauern und Seufzen wird vor ihnen fliehen.
Jesaja 51,11
Bild zum Gedanken von Karl Rahner
Die ungeheure, schweigende Leere, die wir als Tod empfinden, ist in Wahrheit erfüllt von dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen, von seinem reinen Licht und seiner alles nehmenden und alles schenkenden Liebe.
Karl Rahner
Bild zum Gedanken von Tina
Wie könnte ich tot sein, wenn ich durch eure Augen sehen kann?

Wie könnte ich tot sein, wenn ich mit euren Herzen fühlen kann?

Wie könnte ich tot sein, wenn mein Blut durch eure Adern fließt?

Das Band zwischen einem Elternteil und den Kindern wird nie gelöst. Es bleibt immer am Leben.
Tina
Bild zum Gedanken von Wahlspruch der Zisterzienserinnen und Zisterzienser
Die Tür steht offen,
mehr noch das Herz!
Wahlspruch der Zisterzienserinnen und Zisterzienser
Bild zum Gedanken von Margaret Fischback-Powers
Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Margaret Fischback-Powers
Bild zum Gedanken von Khalil Gibran
Gott hat in dein Herz eine Fackel gelegt, die voll Weisheit und Schönheit glüht.
Khalil Gibran
Bild zum Gedanken von Martin Luther
.

Man kann Gott nicht alleine mit Arbeit dienen, sondern auch mit feiern und ruhen!
Martin Luther
Bild zum Gedanken von Johann Wolfgang Goethe
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
Johann Wolfgang Goethe
Bild zum Gedanken von Aus Psalm 102
Herr, höre mein Gebet
und lass mein Schreien zu dir kommen!
Ich bin wie eine Eule in der Wüste,
wie ein Käuzchen in zerstörten Städten.
Ich wache und klage
wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.
Meine Tage sind dahin wie ein Schatten
und ich verdorre, wie Gras.

Herr, schau von deiner heiligen Höhe
und sieh Himmel und Erde!
Aus Psalm 102
Bild zum Gedanken von Augustinus
Aus Gottes Hand empfange ich mein Leben,
unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben,
in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
Augustinus
Bild zum Gedanken von Elmar Gruber
Stehaufmännchen
Ob es raufgeht oder runter,
manchmal drüber oder drunter,
einmal geht es fast hinüber,
doch es kommt grad noch herüber -
damit es Jede, Jeder weiß:
Der mich trägt und hochreißt
- immer wieder -
ist gewiss
SEIN HEIL'GER GEIST!
Elmar Gruber
Bild zum Gedanken von Rachel Naomi Remen
Manchmal scheint die Kraft des Lebens durch uns hindurch, auch wenn wir das selber nicht bemerken. Einfach durch das, was wir sind, werden wir zu einem Segen für andere.
Rachel Naomi Remen
Bild zum Gedanken von Thomas von Aquin
Das ewige Leben besteht in voll gestillter Sehnsucht.
Thomas von Aquin
Bild zum Gedanken von
Wir sehen Antworten zerfallen,
probieren neu Gedanken aus.
Balancieren auf Fragen
und rutschen nicht aus.
Wir finden Halt in einem Wort
und langsam schweigt, was an uns nagte.
„Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde,
welches geschieht durch Gnade.“ (Hebräerbrief 13,9b)
Bild zum Gedanken von Paul Kalanithi
Ich glaube, die Hauptbotschaft Jesu ist, dass Gnade grundsätzlich mehr ausrichtet als Gerechtigkeit.
Paul Kalanithi
Bild zum Gedanken von Martin Stählin
Gestern traf ich mich mit einer Freundin. Ihr Mann ist vor 7 Jahren gestorben. Da war sie noch jung. Ist sie heute noch. Gestern sagte sie: Ich habe durch seinen Tod so viel gelernt, bin so stark und überzeugt geworden. Und kann andere heute viel besser verstehen. Er hat mir selbst durch seinen Tod noch so viel geschenkt. Und ja, ich finde, da hat sie recht.
Martin Stählin
Bild zum Gedanken von Rose Ausländer
Wenn ich vergehe
wird die Sonne weiter brennen

Die Weltkörper werden sich
bewegen nach ihren Gesetzen
um einen Mittelpunkt
den keiner kennt

Süß duften wird immer
der Flieder
weiße Blitze ausstrahlen der Schnee

Wenn ich fortgehe
von unserer vergesslichen Erde
wirst du mein Wort
ein Weilchen
für mich sprechen?

Foto: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65208649
Rose Ausländer
Bild zum Gedanken von Offenbarung 21, 2a.3-4 (Basisbibel)
Und ich sah die heilige Stadt: das neue Jerusalem.
[...] Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: »Sieh her: Gottes Wohnung ist bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.
Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.«
Offenbarung 21, 2a.3-4 (Basisbibel)
Bild zum Gedanken von Ein Segenswunsch aus Ägypten
Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste: Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung. Er gebe uns allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben. Es segne dich der Herr.
Ein Segenswunsch aus Ägypten
Bild zum Gedanken von Stefan Seidel
Das Geheimnis Gottes wird sich dem erschließen, der sich ihm überlässt und es dabei aushält, dass es fremd bleibt, so lange wir Menschen sind auf Erden.
Stefan Seidel
Bild zum Gedanken von Hebräerbrief 13,8
Wir tasten und suchen,
und finden und halten
und lassen los und suchen neu.
Wir brechen auf und sind zu Hause,
und reisen durch die Zeit.
„Jesus Christus, gestern und heute
und derselbe auch in Ewigkeit.“
Hebräerbrief 13,8
Bild zum Gedanken von Seneca
Niemand scheint mir unglücklicher als ein Mensch, dem nie eine Widrigkeit zugestoßen ist, denn es ist ihm nicht vergönnt, sich und seine Kraft kennen zu lernen.
Seneca
Bild zum Gedanken von Hugo von Hofmannsthal
Alt werden ist immer noch die einzige Möglichkeit lange zu leben.
Hugo von Hofmannsthal
Bild zum Gedanken von 2. Timotheus 2,19
Was uns in der Taufe versprochen wurde, gilt über unseren Tod hinaus: "Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der HERR kennt die Seinen!"
2. Timotheus 2,19
Bild zum Gedanken von Segen (Herkunft unbekannt)
Gott berühre dich zärtlich, er streichle Deine Seele,
umhülle dich sanft mit seiner Liebe
und küsse die Hoffnung in dir wach.
Gott berühre dich kräftig, er ebne Deine Wege,
räume alle Hindernisse zur Seite
und schenke dir langen Atem.
Segen (Herkunft unbekannt)
Bild zum Gedanken von George Bernard Shaw
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
George Bernard Shaw
Bild zum Gedanken von Cicely Saunders (Pionierin der Hospizbewegung)
Ich fragte einmal einen Mann, der wusste, dass er bald sterben würde, was er von denen, die ihn pflegten, am meisten erwarte. Er antwortete mir: "Dass jemand zumindest den Versuch macht, mich zu verstehen."

Es ist sicherlich unmöglich, einen anderen Menschen ganz und gar zu verstehen. Aber ich habe nie vergessen, dass es ja nicht der Erfolg war, um den er gebeten hatte, sondern nur um genug Interesse, es wenigstens zu versuchen...!
Cicely Saunders (Pionierin der Hospizbewegung)
Bild zum Gedanken von John Muir
Erklimme die Berge und spüre die gute Energie. Der Friede in der Natur wird in dich fließen, wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird dich erfrischen und alle deine Sorgen werden abfallen von dir.
John Muir
Bild zum Gedanken von Mary Oliver
Someone I loved once gave me
a box full of darkness.
It took me years to understand
that this, too, was a gift.
Mary Oliver
Bild zum Gedanken von Markus Spieker (Faithbook, S. 154)
Der Himmel wird sich zur Erde verhalten wie der Genfer Teilchenbeschleuniger zu einem Rechenschieber, wie ein 3-D-IMAX-Kinofilm zu einer Höhlenwandskizze, wie Beethovens Neunte zu einem Crazy-Frog-Klingelton, wie Kamasutra zu einem Genossenkuss.

Der Himmel ist Seinsverlängerung, Seinserweiterung, Seinssteigerung.

Sein in Perfektion: Babylächeln, Supernova, Heiliges Abendmahl. Alles.
Markus Spieker (Faithbook, S. 154)
Bild zum Gedanken von Dietrich Bonhoeffer
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer
Bild zum Gedanken von Dietrich Bonhoeffer
Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann und man sollte es auch gar nicht versuchen, man muss es einfach aus- und durchhalten
Dietrich Bonhoeffer
Bild zum Gedanken von Mary Elisabeth Frye
Stehe nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht. Ich bin die tausend Winde, die wehen. Ich bin der Diamantglanz auf dem Schnee. Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn. Ich bin der warme Herbstregen. Wenn Du aufwachst in der Morgenstille, bin ich der Flügelschlag der stummen Vögel. Ich bin die sanften Sterne, die nachts leuchten. Stehe nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.
Mary Elisabeth Frye
Bild zum Gedanken von Nach einem dänischen Liedtext von Jakob Knudsen 1858 – 1917
Die Sonne geht auf, weit über dem Meer,
Wellen und Wolken funkeln so sehr;
was für ein Jubeln – man hört es nicht,
und fühlt es doch: jetzt kommt das Licht.
Nach einem dänischen Liedtext von Jakob Knudsen 1858 – 1917
Bild zum Gedanken von Viktor Frankl
Werte kann man nicht lehren,
sondern nur vorleben.
Viktor Frankl
Bild zum Gedanken von Yunus Emre (1240-1321)
Keinen Glauben darf man verachten!

Wenn er vollkommen wird, dann wird Liebe daraus.
Yunus Emre (1240-1321)
Bild zum Gedanken von Unbekannt
Liebe und Erinnerung dauern ewig.
Unbekannt
Bild zum Gedanken von Dr. Andreas Lange
"Kennt auch dich und hat dich lieb" singen wir im Lied "Weißt du wieviel Sternlein stehen". Was für ein tröstlicher Gedanke, bei Gott bekannt zu sein und zu wissen, dass da einer ist, der mich lieb hat, komme, was da wolle.
Dr. Andreas Lange
Bild zum Gedanken von Stefan Fischer
Ich sage "Auf Wiedersehen!".
Denn als Christ*in sieht man sich nie ein letztes Mal.
Stefan Fischer
Bild zum Gedanken von Frank Sinatra
And now, the end is near
And so I face the final curtain
My friend, I’ll say it clear
I’ll state my case, of which I’m certain

I’ve lived a life that’s full
I’ve traveled each and every highway
And more, much more than this
I DID IT MY WAY
Frank Sinatra
Bild zum Gedanken von Romano Guardini
Die Erinnerung ist die Dankbarkeit des Herzens.
Romano Guardini
Bild zum Gedanken von Franz Kafka
Man sieht die Sonne
langsam untergehen
und erschrickt doch,
wenn es plötzlich
dunkel ist
Franz Kafka
Bild zum Gedanken von Andreas Gryphius
Mein sind die Jahre nicht,
die mir die Zeit genommen.

Mein sind die Jahre nicht,
die etwa mögen kommen.

Der Augenblick ist mein.
Und nehm´ ich den in acht,

so ist der mein,
der Zeit und Ewigkeit gemacht.
Andreas Gryphius
Bild zum Gedanken von 1. Petrus 3,9
Segnet,
denn ihr seid dazu berufen ein Segen zu sein.
1. Petrus 3,9
Bild zum Gedanken von Tomas Tranströmer
Mitten im Wald
liegt eine unerwartete Lichtung,
die nur von dem gefunden werden kann,
der sich verlaufen hat.
Tomas Tranströmer
Bild zum Gedanken von Ernest Hemingway
Ein Licht ist ausgegangen, aber es ist nicht verloschen.
Denn tot ist nur, wer vergessen wird.
Ernest Hemingway
Bild zum Gedanken von Finnisches Abendgebet
Herr, ich will dir gerne folgen, wenn du mich rufst, aber nicht in dieser Nacht.
Finnisches Abendgebet
Bild zum Gedanken von Werner Heisenberg
„Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten, aber Gott wartet auf Sie am Boden des Glases.“
Werner Heisenberg
Bild zum Gedanken von Christian Morgenstern
Man sieht oft etwas hundert Mal, tausend Mal,
ehe man es zum allerersten Mal wirklich sieht.
Christian Morgenstern
Bild zum Gedanken von Abschiedsworte (Verf. unbek.)
Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen
und wollte doch so gern noch bei uns sein.
Gott hilft uns, diesen Schmerz zu tragen,
denn ohne Dich wird manches anders sein.
Abschiedsworte (Verf. unbek.)
Bild zum Gedanken von Susanne Breit-Keßler
"Meine Augen sehen stets auf den Herrn, denn er wird meinen Fuß aus dem Netz ziehen." (Psalm 25,15)

Ein vertrauens- und hoffnungsvoller Satz: Man entdeckt Wege, die aus Schwierigkeiten herausführen... Man schaut jemanden ins Gesicht, hilfesuchend, so dass er oder sie weiß, was mit einem los ist und beistehen kann...
Susanne Breit-Keßler
Bild zum Gedanken von L.W. Mansfield, Lied aus dem 19. Jhd.
Wo keine Wolke mehr sich türmt,
noch Nacht die Welt umhüllt,
dort steht die Wohnung mir bereit,
die all mein Heimweh stillt.
Ich hab ein Heim, es wartet mein,
ein Heim, von Gott erbaut!
Solange Gottes Liebe währt,
ist dort mein Heim so traut.
L.W. Mansfield, Lied aus dem 19. Jhd.
Bild zum Gedanken von
ich lese
in deinem Buch der Natur
von Schönheit und Anmut
und Kampf und Tod
alles ist in dir
gewogen und gehalten
und doch nicht vollendet
du bist noch an der Arbeit

auch an mir


(www.lardon.de)
Bild zum Gedanken von Wolfgang Menzel
Mit tausend grünen Händen
greift der Baum unserer Hoffnung
nach dem tropfenden Sonnenregen
göttlicher Hülfe.
Wolfgang Menzel
Bild zum Gedanken von Jesaja 53,11
Wessen Seele sich abgemüht hat,
dieser Mensch wird das Licht schauen
und die Fülle haben.
Jesaja 53,11
Bild zum Gedanken von Thomas von Aquin
Bone Pastor, panis vere,
Jesu nostri misere!

Guter Hirt, Du wahre Speise,
Jesus, gnädig Dich erweise!
Thomas von Aquin
Bild zum Gedanken von John Donne (1572-1631)
Die ganze Menschheit stammt von einem Autor und stellt ein großes Buch dar. Wenn ein Mensch stirbt, wird das Kapitel nicht aus dem Buch herausgerissen, sondern in eine bessere Sprache übersetzt: Am Ende muss jedes Kapitel in dieser Art übersetzt werden.
John Donne (1572-1631)
Bild zum Gedanken von Augustinus
Die wir geliebt haben und die vor uns gestorben sind, sind nicht mehr an dem Ort, wo sie lebten und wirkten ... – aber sie sind überall, wo wir sind!
Augustinus
Bild zum Gedanken von William Blake
Dankbarkeit ist der Himmel selber,
und es könnte kein Himmel sein,
gäbe es die Dankbarkeit nicht.
William Blake
Bild zum Gedanken von Psalm 138,7
Wenn ich mitten durch die Angst gehe, so belebst du mich.
Psalm 138,7
Bild zum Gedanken von Erich Fromm
Man kann eine Situation der Vergangenheit mit der gleichen Frische erleben, als geschehe sie im Hier und Jetzt; man kann die Vergangenheit ins Leben zurückrufen, die Toten auferstehen lassen, symbolisch gesprochen. Soweit einem dies gelingt, hört die Vergangenheit auf, vergangen zu sein, sie ist das Hier und Jetzt.

(Bild: Von Arturo Espinosa - https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35350825)
Erich Fromm
Bild zum Gedanken von 2. Korintherbrief, 5,1
Wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.
2. Korintherbrief, 5,1
Bild zum Gedanken von Emmi Bonhoeffer
Ich glaube, Intensität ist Glück. Ich habe sehr viele Möglichkeiten gehabt, intensiv zu leben.
Emmi Bonhoeffer
Bild zum Gedanken von Hilde Domin
Jeder, der geht, belehrt uns ein wenig über uns selbst.
Hilde Domin
Bild zum Gedanken von Amos 4,13
Siehe: Der die Berge gemacht und den Wind geschaffen hat, der dem Menschen sagt, was er im Sinne hat – er heißt »HERR, Gott Zebaoth«.
Amos 4,13
Bild zum Gedanken von Joseph von Eichendorf
Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt!
Joseph von Eichendorf
Bild zum Gedanken von Thornton Wilder
Was bleibt, ist die Liebe. Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn.
Thornton Wilder
Bild zum Gedanken von Aus 1. Korinther, 13
Für jetzt aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe. Und die Liebe ist das Größte unter den dreien.
Aus 1. Korinther, 13
Bild zum Gedanken von Klaus Demmer
"Für solche, die an Christus glauben, hängt alles davon ab, inwieweit sie sich von der Kraft Christi als innere Entwicklungsdynamik über die Grenzen ihres kleinen Ichs hinaustragen lassen, ob ihnen inneres Wachstum mehr bedeutet, als äußerer Erfolg"
Klaus Demmer
Bild zum Gedanken von Romano Guardini
Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes geheimnisvollen Ganzen, dessen andere Seite die Auferstehung ist.
Romano Guardini
Bild zum Gedanken von Erinnerungsworte (Verf. ungek.)
Du hast gesorgt, du hast geschafft
bis dir die Krankheit nahm die Kraft.
Erlöst bist du von allen Schmerzen,
doch du lebst weiter in unseren Herzen.
Erinnerungsworte (Verf. ungek.)
Bild zum Gedanken von Fjodor Dostojeswkij
Ich weiß und fühle es, dass mein Leben sich seinem Ende zuneigt.

Und doch fühle ich auch am Ende jedes Tages, dass dieses irdische Leben in ein neues, mir noch unbekanntes, aber schon deutlich gespürtes Leben übergeht.
Fjodor Dostojeswkij
Bild zum Gedanken von Johann Wolfgang von Goethe
Alles verändert sich.
Aber dahinter ruht ein Ewiges.
Johann Wolfgang von Goethe
Bild zum Gedanken von Rose Ausländer
Nicht fertig werden
die Herzschläge nicht zählen
Delphine tanzen lassen
Länder aufstöbern
aus Worten Welten rufen
horchen, was Bach zu sagen hat,
Tolstoi bewundern
sich freuen
trauern
höher leben
tiefer leben
noch und noch
nicht fertig werden
Rose Ausländer
Bild zum Gedanken von Carl Gustav Jung
Sie können den Nachmittag des Lebens nicht nach dem selben Programm leben wie den Morgen!
Carl Gustav Jung
Bild zum Gedanken von
Zuerst sind die Wellen 30 Meter hoch und brechen ohne Gnade auf dich ein. Sie kommen im Abstand von 10 Sekunden und geben dir nicht einmal die Zeit, nach Luft zu schnappen. Alles, was du tun kannst, ist durchhalten und schwimmen.
Nach einer Weile, vielleicht Wochen, vielleicht Monaten, wirst du merken, dass die Wellen immer noch 30 Meter hoch sind, aber sie kommen in größeren Abständen. Wenn sie kommen, dann brechen sie immer noch auf dich ein und werfen dich aus der Bahn. Aber dazwischen kannst du atmen, kannst funktionieren.
Du weißt nie, was die Trauer auslöst. Es könnte ein Lied sein, ein Bild, eine Straßenkreuzung. Es kann alles sein ... und die Wellen brechen auf dich ein. Aber zwischen den Wellen, da ist Leben.
Bild zum Gedanken von Gerhard Tersteegen
Du durchdringest alles; / lass dein schönstes Lichte, / Herr, berühren mein Gesichte. / Wie die zarten Blumen / willig sich entfalten / und der Sonne stille halten, / lass mich so / still und froh / deine Strahlen fassen / und dich wirken lassen.
Gerhard Tersteegen
Bild zum Gedanken von Viktor Frankl
Das Leben stellt uns Fragen, eben die Lebensfragen, auf die wir antworten müsssen. Und diese Antworten sind verantwortete Antworten. Das heißt, wir antworten, indem wir unser Leben verantworten und verantworten können wir nicht in Worten, sondern letzten Endes nur in Taten.
Viktor Frankl
Bild zum Gedanken von Johannes 14,2
Jesus sagt: "In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten."
Johannes 14,2
Bild zum Gedanken von Theodor Fontante
Das Schönste,
was ein Mensch hinterlassen kann,
ist dass man lächelt,
wenn man sich seiner erinnert!
Theodor Fontante
Bild zum Gedanken von Dalai Lama
"Wenn Leute lachen, werden sie fähig, zu denken", sagt der Dalai Lama.

Ich lache mich gerade drüber schlapp, wie unser Hase sich die Adventsbotschaft erschließt.

Irgendwie schnuppern wir halt alle am Licht ...!
Der Dalai Lama, der Hase, ich.
Dalai Lama
Bild zum Gedanken von
Ich habe Angst.

Wie wird der Befund aus dem Labor sein?
Geht mein Leben so weiter, wie ich es mir wünsche? Oder nicht!?
Gott, mein Gott, was soll ich beten?

Soll ich hoffen, dass es mir besser geht als andern?
Muss ich darum bitten, dass du mir hilfst, das Schlimmste zu verkraften?

Gott, ich weiß nicht, was ich beten soll, was ich beten darf, womit ich rechnen kann ...
Gib mir Kraft, Gott, und Hoffnung, bitte!
Lass mich darauf vetrauen, dass das Leben stark ist, dass du unser Leben willst.
Und dass das Leben nicht mal mit dem Tod endet - wann immer das sein muss.

Gott, bitte mach mir Mut, gib mir Hoffnung, Glaube und Liebe - über alle Vernunft.
Bild zum Gedanken von Augustinus
Auferstehung ist unser Glaube.
Wiedersehen unsere Hoffnung.
Gedenken unsere Liebe.
Augustinus
Bild zum Gedanken von Lukas 2,29
"HERR, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast: Denn meine Augen haben den Heiland gesehen, das Heil und ein Licht, das erleuchtet."

Die Lebensbilanz von Zacharias, einem alten Mann, der keine Angst vor dem Tod hat.
Lukas 2,29
Bild zum Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry
Bild zum Gedanken von
So bunt war dein Leben -
da kann ich nur staunen.
Das Schiksal zeigte dir seine Launen,
aber du hast nie, nie aufgegeben.

Ich bin beindruckt von deinem Mut,
du hattest so viel Energie
und nicht nur in der Theorie
brachtest du unter einen Hut

die Arbeit, die Liebe und die Gedanken
über "Warum?" und "Wozu?" und "Wohin?".
Auch durch dich bin ich das, was ich heute bin.
Dafür will ich dir herzlich danken.
Bild zum Gedanken von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Was wäre ich denn ohne Gott?

Nie habe ich mir die Menschen vorstellen können, ohne ihn!
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Bild zum Gedanken von Ernst Jandl
Wir sind die Menschen auf den Wiesen / bald sind wir die Menschen unter den Wiesen / und werden Wiesen und werden Wald / das wird ein heitrerer Landaufenthalt.
Ernst Jandl
Bild zum Gedanken von Unbekannt
Federn lassen und dennoch schweben,
das ist das Geheimnis des Lebens.
Unbekannt
Bild zum Gedanken von Mahatma Gandhi
"Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein!"

Gerade wenn sich nach dem Tod eines Menschen die Trauer mit Wut mischt, weil er durch Bosheit umgekommen ist oder unter bösen Umständen starb, gerade dann versuche ich mich auf diesen Gedanken von Gandhi einzulassen.
Mahatma Gandhi
Bild zum Gedanken von Verfasser/in unbekannt
„Die Erinnerung ist ein Fenster,
durch das wir Dich sehen können,
wann immer wir wollen.“
Verfasser/in unbekannt
Bild zum Gedanken von Helmut Gollwitzer
Die Nacht wird nicht ewig dauern.
Es wird nicht immer finster blieben.

Die Tage, von denen wir sagen,
sie gefallen uns nicht,
werden nicht die letzten Tage sein.

Wir schauen durch sie hindurch
vorwärts auf ein Licht
zu dem wir schon jetzt gehören
und das uns nicht loslassen wird.
Helmut Gollwitzer
Bild zum Gedanken von Christian Friedrich Hebbel
.Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.
Christian Friedrich Hebbel
Bild zum Gedanken von
Gottes Segen sei mit dir, wie eine Blüte.
die an Regentagen dein Gemüt aufhellt,
die der Heilige Geist in deine Seele pflanzt.
damit sie dir Freude und Zuversicht gibt.
Bild zum Gedanken von Nach Psalm 1
Gott, tröste uns mit der Gewissheit,
das wir sind, wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist,
in deiner Nähe und deiner Liebe,
geschaffen für das Leben –
hier und in deinem Reich, wenn es vollkommen ist.
Nach Psalm 1
Bild zum Gedanken von Hildegard von Bingen
Es gibt einen Gott,
der dich erschaffen hat,
aber auch erlöst.
Hildegard von Bingen
Bild zum Gedanken von Robert Lembke
"Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst"
So befürchtete es Robert Lembke.

Es liegt in unseren Möglichkeiten, dies zu ändern!
Robert Lembke
Bild zum Gedanken von 1. Timotheus 6,12
"Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist."

Tageslosung am 30. Juni: Ich nehme sie mit in den Tag.

Der Tag führt mich überraschend in die Wieskirche.

Ich lege mich auf den Boden und sehe in den Himmel.

Was für ein Glück, wenn in einer Kirche der Himmel aufgeht!
1. Timotheus 6,12
Bild zum Gedanken von Hilde Domin  aus: Gesammelte Gedichte, Fischer Verlag, Frankfurt 1987
Die schwersten Wege werden alleine gegangen,
die Enttäuschung, der Verlust, das Opfer sind einsam.
Selbst der Tote der jedem Ruf antwortet
und sich keiner Bitte versagt
steht uns nicht bei
und sieht zu ob wir 's vermögen.
Die Hände der Lebenden, die sich ausstrecken
ohne uns zu erreichen
sind wie die Äste der Bäume im Winter.
Alle Vögel schweigen. Man hört nur den eigenen Schritt
und den Schritt,
den der Fuß noch nicht gegangen ist,
aber gehen wird.
Stehenbleiben und sich umdrehen hilft nicht.
Es muss gegangen sein.
Nimm eine Kerze in die Hand
wie in den Katakomben,
das kleine Licht atmet kaum.
Und doch
wenn du lange gegangen bist,
bleibt das Wunder nicht aus,
weil das Wunder immer geschieht,
und weil wir ohne die Gnade nicht leben können.
Die Kerze wird hell vom freien Atem des Tags,
du bläst sie lächelnd aus.
Wenn du in die Sonne trittst
und unter den blühenden Gärten die Stadt vor dir liegt,
und in deinem Hause dir der Tisch weiß gedeckt ist
und die verlierbaren Lebenden
und die unverlierbaren Toten
dir das Brot brechen
und den Wein reichen
und du ihre Stimme wieder hörst
ganz nahe
bei deinem Herzen.
Hilde Domin aus: Gesammelte Gedichte, Fischer Verlag, Frankfurt 1987
Bild zum Gedanken von Theodor Fontane
Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
Theodor Fontane
Bild zum Gedanken von Paulus, im 1. Brief an die Thessalonicher, 5,5
Ihr alle seid Kinder des Lichts!
Paulus, im 1. Brief an die Thessalonicher, 5,5
Bild zum Gedanken von Honoré de Balzac
Man lebt zweimal.
Das erste Mal in der Wirklichkeit.
Das zweite Mail in der Erinnerung.
Honoré de Balzac
Bild zum Gedanken von Johannes 8,12
Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8,12
Bild zum Gedanken von Ernest Hemingway
Wird unsere Lebenseit nicht erst dadurch einmalig wertvoll, dass sie begrenzt ist? "Bedenkt, dass dieser Mensch eine sehr schöne Zeit gehabt hat", rät uns Ernest Hemingway und fährt dann fort: "Nichts wird dadurch besser, dass man es tausend mal hat ..."
Ernest Hemingway
Bild zum Gedanken von Ronald Uden
Das Sterben ist wie das Müde-Werden und Erschöpft-Sein nach einem gefüllten langen Tag. Ich schlafe ein und wache in einer anderen Dimension auf, in einem Neuanfang, der jenseits aller Vorstellungskräfte liegt. Lichterglanz und Engel und eine vollkommene Gemeinschaft mit meinen Lieben werden da sein.
Ronald Uden
Bild zum Gedanken von Ayman M.
"Mit dem Tod umzugehen, ist die Schule des Glaubens." Auf dieses Lutherzitat wurde ich von Ayman, einem gläubigen Muslim, hingewiesen. Er sagt: "Der Tod ist die Erinnerung, dass wir Rechenschaft ablegen müssen vor Gott und dass wir in diesem Leben säen, was im jenseitigen Leben aufgehen wird."
Ayman M.
Bild zum Gedanken von Otto von Bismarck
Wenn mit diesem Leben alles aus wäre, dann würde es sich nicht lohnen, abends die Strümpfe aus - und morgens sie wieder anzuziehen.
Otto von Bismarck
Bild zum Gedanken von Kirchenlied (Text Benjamin Schmolck. 1734)
Tut mir auf die schöne Pforte,
führt in Gottes Haus mich ein.

Ach wie wird an diesem Orte
meine Seele fröhlich sein!
Kirchenlied (Text Benjamin Schmolck. 1734)
Bild zum Gedanken von Hebräerbrief 6,12
Nehmt Euch ein Beispiel an denen, die Vertrauen und Ausdauer bewahrt haben und darum empfangen haben, was Gott versprochen hat.
Hebräerbrief 6,12
Bild zum Gedanken von
Der Dramatiker Jean Anouilh sagt: "Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind."

Manchmal denke ich mir, dass Tiere die wahren "Lebenskünstler" sind!

Wann bin ich schon so undramatisch, aber bis tief in jede Sehne meines Köpers hinein glücklich, wie meine Katze, wenn sie satt in der Sonne liegt?
Bild zum Gedanken von Arthur Schopenhauer
Wenn der Tod unsere Augen schließt, werden wir in einem Lichte stehen von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.
Arthur Schopenhauer
Bild zum Gedanken von Voltaire
Wie das größte physische Übel der Tod ist, so ist das größte moralische zweifellos der Krieg.
Voltaire
Bild zum Gedanken von Lea
"Mensch, du kriegst doch kalte Füsse" - sagte meine Oma immer zu mir. Und dann brachte sie mir Socken und bestand darauf, dass ich sie anziehe.

Eintagsfliegen haben ihre Großeltern nie kennengelernt. Aber wir Menschen verdanken ihnen oft ganz viel Fürsorge, Liebe und Weisheit.
Lea
Bild zum Gedanken von Rüdiger Safranski
Der Einzelne, der auf seine Eigenheit besteht, begnügt sich nicht mit dem einfachen Dazugehören, er will vielmehr in dem anerkannt werden, was ihn von anderen unterscheidet. Nicht das Gleichsein, sondern der Unterschied soll anerkannt werden.
Rüdiger Safranski
Bild zum Gedanken von Martin Buber
Ich weiß nichts vom Tod, aber ich weiß, dass Gott die Ewigkeit ist. Und ich weiß dies noch, dass er mein Gott ist.
Martin Buber
Bild zum Gedanken von 1. Korinther 13,12
Jetzt sehen wir durch einen Spiegel ein dunkles Bild,
dann aber von Angesicht zu Angesicht.
1. Korinther 13,12
Bild zum Gedanken von Johannes Hartl
Manche Menschen reduzieren die Wirklichkeit auf das, was sie mit dem Kopf verstehen können und wundern sich dann, dass sie Gott nicht finden.
Johannes Hartl
Bild zum Gedanken von Daniel 2,22
Gott offenbart, was tief und verborgen ist.
Daniel 2,22
Bild zum Gedanken von Dr. Andreas Lange  (Bild: Vonecia Carswell auf www.unsplash.com)
"Geteiltes Leid ist halbes Leid", sagt man so. Ob das Leid wirklich "halb" wird, wenn andere es mit dir teilen? Auf jeden Fall tut es dem Herzen und der Seele gut, zu merken: Andere stützen und stärken dich in der schweren Zeit des Abschieds. Andere singen, wo du nicht singen kannst. Andere bitten für dich um Kraft, wo dir die Worte fehlen.
Dr. Andreas Lange (Bild: Vonecia Carswell auf www.unsplash.com)
Bild zum Gedanken von Psalm 91,4
Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln
Psalm 91,4
Bild zum Gedanken von
Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
Psalm 121, 5.6
Bild zum Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry
Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein. Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so zum Vergnügen, und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst - und lachst!
Antoine de Saint-Exupéry
Bild zum Gedanken von Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Der Gerechte geht heim,
doch sein Licht bleibt.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Bild zum Gedanken von Albert Einstein
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht.

Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
Albert Einstein
Bild zum Gedanken von Thomas Browne
Wie viel Mühsal und Schmerzen es uns kostet, auf die Welt zu kommen, wissen wir nicht, aber sie wieder zu verlassen ist verbürgtermaßen keine Kleinigkeit.
Thomas Browne
Bild zum Gedanken von Aus Irland
Gottes Liebe wärme dich.
Gottes Gegenwart umstrahle dich.
Gottes Geist möge in dir sein.
Gottes Kraft soll in dir wirken.
Gottes Zärtlichkeit soll dich beschützen.
Gottes Friede soll dich umgeben.
Aus Irland
Bild zum Gedanken von 1. Johannesbrief 2,8b
Die Finsternis vergeht und das wahre Licht wird sichtbar.
1. Johannesbrief 2,8b
Bild zum Gedanken von (Wilhelm Busch)
"Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge."
(Wilhelm Busch)
Bild zum Gedanken von Rainer Maria Rilke
Man muss Geduld haben, gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken, eines fremden Tages in die Antwort hinein.
Rainer Maria Rilke
Bild zum Gedanken von Nach einem dänischen Liedtext von Jakob Knudsen 1858 – 1917
Die Sonne geht auf – ich werde es sehen,
der Schatten des Tods wird von uns gehen.
Was für ein Triumph, reine Seligkeit,
dass dein Licht, o Gott, immer bei uns bleibt.
Nach einem dänischen Liedtext von Jakob Knudsen 1858 – 1917
Bild zum Gedanken von (Nach Römer 5,3-5)
.

Wir wissen aber, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Durchhaltevermögen, Durchhaltevermögen aber Hoffnung. Und wer Hoffnung hat, verzweifelt nicht. Die Liebe Gottes lässt unsere Herzen höherschlagen und er gibt den Geist, der uns auf ihn vertrauen lässt.
(Nach Römer 5,3-5)
Bild zum Gedanken von Gorch Fock
Du kannst Dein Leben nicht verlängern,
noch verbreitern... - nur vertiefen!
Gorch Fock
Bild zum Gedanken von Dagmar Knecht
Warum,
Gott – Schicksal – Leben oder wer auch immer,
warum lässt du mich gegen eine Wand rennen?

Mit dem Kopf voran möchte ich da durch,
möchte sie mit meiner Faust zertrümmern,
mit einem Flammenschwert in Brand stecken.

Ein Scheiß-Wand, eine Scheiß-Wut
vor mir und in mir und

Und was?
Ich kann mich nicht damit abfinden,
kann nicht umkehren und die Wand vergessen.
Genau hier stehe ich und stehe und stehe.

Ich will nicht aufgeben, dass da ein Sinn sein könnte.
Ein Sinn hinter der Wand – oder in der Wand?
Wenn es doch nur einen Sinn hätte.
Wenn ich ihn ahnen könnte
und finden?

Und wenn es weh tut
und wenn die Mauer bleibt
und ich nicht anders kann,
wenn es doch nur einen Sinn hat.

Ist das so?
Gibt es dich, willst du meine Wut?
ich will sie nicht – und kann sie doch nicht loslassen …
Dagmar Knecht
Bild zum Gedanken von Benoit Marchon
Jemand stirbt, und das ist, wie wenn ein Baum zur Erde stürzt. Aber wenn es ein Samen wäre, der in einer anderen Erde keimt?

Jemand stirbt, und das ist vielleicht, wie wenn in der Stille plötzlich eine Orgel einsetzt und die verstummte kleine Melodie eines Menschenlebens mit allen Registern neu spielt …
Benoit Marchon
Bild zum Gedanken von Karl Valentin
Wer am Ende ist,
kann von vorne anfangen,
denn das Ende ist der Anfang
von einer anderen Seite.
Karl Valentin
Bild zum Gedanken von
Fliege Sehnsucht!
Und lass dich vom Schnee nicht zum Schweigen bringen.
Es kommt die Zeit, wo die Elfen mit den Windböen um die Wette singen.
Sie kommt.
Schon bald.
Kann gar nicht anders sein.
Bild zum Gedanken von
Was für ein toller Leichenwagen! Und er passt: Der Mann, der in ihm vorgefahren wird, war ja auch ein Lebenskünstler. Die Grabrede beginne ich mit einem Zitat des wenige Tage davor gestorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief: "Ich liebe dieses Leben … wie toll es ist, auf der Erde zu sein." Bescheidenheit muss auf dem Friedhof keineswegs zum Pflichtprogramm werden!
Bild zum Gedanken von Johann Wolfgang von Goethe
Freudvoll
Und leidvoll
Gedankenvoll sein,
Langen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt;
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
Johann Wolfgang von Goethe
Bild zum Gedanken von John Rusell
Die Erinnerung ist das Parfüm der Seele.
John Rusell
Bild zum Gedanken von Curt Goetz
Wer mit Humor zu sterben verstünde, hätte die höchte Stufe der Kultur erreicht.
Curt Goetz
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
auf dem meer

wir fahren
gemeinsam
in kleinen booten
todwärts
es gibt kein ziel
in unserem wollen
und keinen plan
beim emsigen rudern
nur die sterne
als begleiter
und den fahlen mond
zum trost
wir sollten den wellen
vertrauen
und den sturm
auf einen drink
einladen

Thomas Lardon
www.lardon.me
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Thomas Carlyle
Das wäre eine armselige Wissenschaft, die die große, tiefe, geheiligte Unendlichkeit des Nichtwissens vor uns verbergen wollte.
Thomas Carlyle
Bild zum Gedanken von Walther von der Vogelweide
Wer diese Welt verherrlicht, verliert die andere dort.
Walther von der Vogelweide
Bild zum Gedanken von Marie Luise Kaschnitz
Die Mutigen wissen
Dass sie nicht auferstehen
Dass kein Fleisch um sie wächst
Am jüngsten Morgen
Dass sie nichts mehr erinnern
Niemandem wiederbegegnen
Dass nichts ihrer wartet
Keine Seligkeit
Keine Folter
Ich
Bin nicht mutig
Marie Luise Kaschnitz
Bild zum Gedanken von Eduard Mörike
Zum neuen Jahr

Wie heimlicher Weise
Ein Engelein leise
Mit rosigen Füßen
Die Erde betritt,
So nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
Ein heilig Willkommen,
Ein heilig Willkommen!
Herz, jauchze du mit!

In Ihm sei's begonnen,
Der Monde und Sonnen
An blauen Gezelten
Des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Gott, dir in die Hände
Sei Anfang und Ende,
Sei alles gelegt!
Eduard Mörike
Bild zum Gedanken von Gerhart Tersteegen
Ein Tag der sagt dem andern,
mein Leben sie ein Wandern
zur großen Ewigkeit.
O Ewigkeit, so schöne,
mein Herz an dich gewöhne,
mein Heim ist nicht in dieser Zeit.
Gerhart Tersteegen
Bild zum Gedanken von Franz von Sales
Das Maß der Liebe
ist die Liebe ohne Maß.
Franz von Sales
Bild zum Gedanken von Dagmar Knecht
Nur Schatten ist, was mein Leben war.
Du und ich und wir – nur noch ein Schatten.

Und das Gras wächst wie eh und je
als wäre nichts gewesen.

Ehe denn die Berge wurden,
und die Meere und Felsen und Wege
war Gott schon da –
was wird sein, wenn kein Schatten mehr ist?
Dagmar Knecht
Bild zum Gedanken von Oliver Schürrle
Der Herr segne dich und behüte dich.
Er führe dich und die deinen zu grünen Auen,
damit ihr euch wohlfühlen und das Leben genießen könnt.
Er führe dich und die deinen zum frischen Wasser,
damit ihr euch immer wieder neu stärken könnt.
Er führe dich und die deinen auf rechter Straße,
damit ihr den richtigen Weg für euer Leben findet.
Er führe dich und die deinen nicht am finsteren Tal vorbei,
aber er führe dich hindurch, damit ihr auch gut durch diese Zeit kommt.
Und so segne und behüte dich, Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Oliver Schürrle
Bild zum Gedanken von Aus Peanuts
Charly Brown, grübelnd: „Eines Tages werden wir alle sterben.“ ---- Darauf Snoopy: „Ja, das stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht!
Aus Peanuts
Bild zum Gedanken von Paulo Coelho
Es ist besser,
jemanden geliebt zu haben
und ihn verloren zu haben,
als nie geliebt zu haben.
Paulo Coelho
Bild zum Gedanken von Japanisches Sprichwort
Auch durch ein Nadelöhr
kann man den Himmel sehen.
Japanisches Sprichwort
Bild zum Gedanken von
-
Und doch ist eine Kraft im Leben,
die jedem Schillern, jedem Schweben
in ihrem Wesen Dauern gibt.
Man nennt es Chi, man nennt es Gott,
es ist das Sein-schaffende Wort,
es ist die Kraft, die ewig liebt.
Bild zum Gedanken von Anselm Grün
Die Seele weiß in ihrer Tiefe, dass mit dem Tod nicht alles aus ist. Sie ahnt, dass es so etwas wie "Ewigkeit" gibt: Ein Leben ganz im Augenblick, ein Leben, in dem die Grenzen zwischen Zeit und Ewigkeit, zwischen Gott und Mensch und zwischen den Menschen aufgehoben werden.
Anselm Grün
Bild zum Gedanken von Benedikt Werner Traut
Wir sind letztlich nur auf Erden, um zu Gott zu gehen.

Schritt für Schritt, Tag für Tag, von Augenblick zu Augenblick.

Wir sind auf dem Weg zu dem, von dessen Liebe wir leben, alle Tage und Nächte.

Wir werden ankommen, aber wissen nicht Stunde noch Tag.

Gehen wir weiter, die Heimat liegt noch vor uns. Leben ist Gehen.
Benedikt Werner Traut
Bild zum Gedanken von 1. Mose 1,31
Und Gott sah alles an,
was er gemacht hatte.
Und, siehe, es war sehr gut.
1. Mose 1,31
Bild zum Gedanken von Dietrich Bonhoeffer
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk
in sich.
Dietrich Bonhoeffer
Bild zum Gedanken von Christina Trappendreher
Unterwegs sein im Leben:
Ausgebremst werden
Anhalten – Innehalten
In der Stille ausharren
Sich neu besinnen
Neuen Mut fassen
Zaghaft den ersten Schritt wagen
Erfahren, dass der Boden trägt:
Unterwegs sein im Leben
Christina Trappendreher
Bild zum Gedanken von Hebräer 13,2
Gastfreundlich zu sein
vergesst nicht;
denn dadurch
haben einige
ohne ihr Wissen
Engel beherbergt.
Hebräer 13,2
Bild zum Gedanken von 1. Korintherbrief, 13,13
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korintherbrief, 13,13
Bild zum Gedanken von Rachel Naomi Remen
Trauer lässt uns heilen, mit Liebe eher als mit Schmerz erinnern.

Es ist ein Prozess des Ordnens.

Eines nach dem anderen lässt man Dinge los, die vergangen sind und trauert um sie.

Eines nach dem anderen greift man nach den Dingen, die ein Teil von dem geworden sind, der man ist, und baut wieder auf.
Rachel Naomi Remen
Bild zum Gedanken von Jean Paul
Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.
Jean Paul
Bild zum Gedanken von Eckard von Hirschhausen
Kinder lachen 400 mal am Tag, Erwachsene zwölf mal und Tote gar nicht. Sogar der Laie erkennt da eine Tendenz.
Eckard von Hirschhausen
Bild zum Gedanken von Martin Luther
Ich bin reich, auch wenn ich nicht viel habe, weil ich genieße, was ich habe!
Martin Luther
Bild zum Gedanken von Byung-Chul Han
Das Glück ist kein punktuelles Ereignis. Es besitzt einen langen Schweif, der ins Vergangene reicht. Es nährt sich von all dem, was gelebt worden ist. Nicht Glänzen, sondern Nachleuchten ist seine Erscheinungsform.
Byung-Chul Han
Bild zum Gedanken von
.


Die Zeit – ich hab' es oft gehört –
ist etwas, was die Leut’ verstört.
Sie zu begreifen, gelingt kaum,
sie zu bewahren, bleibt ein Traum.

Die Bibel sagt uns: „Sei gelassen.
Der Herr im Himmel kann es fassen.
Er schuf die Welt, er schuf die Zeit,
als einen Teil der Ewigkeit.“
Bild zum Gedanken von Romano Guardini
So wie eine Kerze an der Flamme einer anderen angezündet wird, so entfacht sich Glaube am Glauben.
Romano Guardini
Bild zum Gedanken von Franz von Assisi
Der Tod ist das Tor zum Licht.
Am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
Franz von Assisi
Bild zum Gedanken von Gerhard Beck
Auferstehungsbäumchen --eine Hoffnungsgeschichte 
Eigentlich war’s schade um das namenlose Bäumchen. In seinen besten Zeiten war es ein strahlendes grünes Topf-Bäumchen mit schönen Blättern.
Wir hatten es zum Einzug in meine Nürnberger Wohnung bekommen. Es schien ihm ganz gut zu gehen, bis es anfing im Herbst seine Blätter zu verlieren. Wir tippten auf die Heizungsluft und versuchten es mit mehr Wasser. Leider erfolglos. 

Also kamen Dünger-Stäbchen zum Einsatz, es wurde umgepflanzt und alle Leute mit grünen Daumen wurden befragt. Leider ebenso erfolglos. Das Bäumchen verlor all seine Blätter, vertrocknete und landete im Kellerabteil um auf seine Entsorgung zu warten. Eigentlich schade um das Bäumchen, ich mochte es sehr.

Ich ging noch oft in den Keller, aber erst im Frühling fiel mir auf: Das Bäumchen hatte einige zarte grüne Blättchen und Triebe.
Und das, obwohl es im Kellerabteil kaum Licht gab und es nie gegossen wurde! Hatte ich mir etwas eingebildet?

Das Bäumchen also ans Tageslicht gezerrt und tatsächlich: Das totgeglaubte Bäumchen war quicklebendig und schien besser ohne unsere Hilfe zu leben. Es sah zwar etwas wilder und schwächer aus als zum Zeitpunkt des Einzugs, aber es schien ihm sehr gut zu gehen. 
Mit einem kleinen Schuss Wasser stellten wir es in den Frühsommer hinaus und gaben es in den schützenden Schatten eines erfahrenen Gartenbaums. Auch die Hitze des Sommers überstand es mit seltenem Gießen. 

In diesem Herbst haben wir dazu gelernt: Jetzt überwintert es weit entfernt von allen Heizungen im Hausgang. Und erinnert uns immer daran, dass totgeglaubt nicht automatisch tot ist.

Und einen Namen hat das Bäumchen jetzt auch: Auferstehungsbäumchen.
Gerhard Beck
Bild zum Gedanken von Salvador Dali
Im Abschied
ist die Geburt
der Erinnerung
Salvador Dali
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
...wärst du immer noch
eine gesehene, gehaltene,
geliebte Seele! Gott
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Andreas Ebert
Bleibt im Hören, nehmt euch täglich Zeit für Gott, lauscht eurem Atem, haltet die eigene Unruhe aus, die aufkommt, wenn wir still werden.
Andreas Ebert
Bild zum Gedanken von Jürgen Moltmann
Die Seele, das Leben, entschwindet wie die Körperwärme aus dem Körper und lässt einen Leichnam zurück, weil sie zum ewigen Leben erwacht. Das Sterben geht über in ein Erwachen, das Erstarren hier verwandelt sich in die ewige Lebendigkeit dort.
Jürgen Moltmann
Bild zum Gedanken von Hieronymus
Nicht trauern wollen wir, dass wir ihn verloren haben,
sondern dankbar sein, dass wir ihn gehabt haben,
ja, auch noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.
Hieronymus
Bild zum Gedanken von Nach Paulus, Römer 8,24f
Wird sind gerettet.
Doch das auf Hoffnung hin!
Wie kann man auf etwas hoffen,
was man schon jetzt klar sieht?
Hoffen wir auf etwas, was wir nur ahnen, dann halten wir uns offen in Geduld!
Nach Paulus, Römer 8,24f
Bild zum Gedanken von Henry David Thoreau
Der Frühling ist eine echte Auferstehung und ein Stück Unsterblichkeit.
Henry David Thoreau
Bild zum Gedanken von (Eduard Mörike)
Herr, dir in die Hände sein Anfang und Ende.

Amen.
(Eduard Mörike)
Bild zum Gedanken von Josua 1,5
Gott spricht:
Ich lasse Dich nicht fallen
und verlasse Dich nicht!
Josua 1,5
Bild zum Gedanken von Matthias Claudius (1740-1815)
Der Mensch lebt und bestehet
Nur eine kleine Zeit;
Und alle Welt vergehet
Mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur Einer ewig und an allen Enden,
und wir sind in seinen Händen.
Matthias Claudius (1740-1815)
Bild zum Gedanken von
Gemauert in eine steinerne Wand ist unsere Trauer.

Festhalten möchten wir, was uns erinnert.

Und doch fliegt die Seele leise davon – ist schon zu Hause bei Gott.
Bild zum Gedanken von Psalm 56,14
Du hast meine Seele vom Tode errettet, meine Füße vom Gleiten, dass ich wandeln kann vor Gott im Licht der Lebendigen.
Psalm 56,14
Bild zum Gedanken von Augustinus zugesprochen
Mensch, lerne tanzen,
sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen!
Augustinus zugesprochen
Bild zum Gedanken von Albert Einstein
Es gibt nur zwei Arten zu leben.
Entweder so als wäre nichts ein Wunder.
Oder so als wäre alles ein Wunder.
Albert Einstein
Bild zum Gedanken von Antoine de Saint-Exupéry
Freunde sind Gärten, in denen man sich ausruhen kann.
Antoine de Saint-Exupéry
Bild zum Gedanken von Christian Morgenstern
Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird. Sie gibt ihm die großen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das Bild einer bei allen unermüdlichen Entwicklungen erhabenen Gelassenheit.
Christian Morgenstern
Bild zum Gedanken von Psalm 31, 15 f.
Auf dich vertraue ich, Herr!
Ich spreche: Mein Gott bist du,
in deinen Händen liegt mein Geschick.
Psalm 31, 15 f.
Bild zum Gedanken von Romano Guardini
Wir haben nicht über Gott zu denken, sondern von Gott her.

Er ist absoluter Anfang.

Es gibt kein Zurückgehen hinter ihn.
Romano Guardini
Bild zum Gedanken von Romano Guardini
Ein Freund ist ein Mensch, der bei mir nicht sich selbst meint, sondern wirklich mich. Der mich kennt, mein Gutes wie mein Schlimmes; mich aber so, wie ich bin, für wert und wichtig hält. Der mich liebt, und eben deshalb wahr gegen mich ist. Der mein Bestes will, aber dabei meine Freiheit in Ehren hält...
Romano Guardini
Bild zum Gedanken von Mary Elisabeth Frye
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin die tausend Winde, die wehen.
Ich bin der Diamantglanz auf dem Schnee.
Ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn.
Ich bin der warme Herbstregen.
Wenn Du aufwachst in der Morgenstille
bin ich der Flügelschlag der stummen Vögel.
Ich bin die sanften Sterne, die nachts leuchten.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort.
Ich bin nicht tot.
Mary Elisabeth Frye
Bild zum Gedanken von Irenäus von Lyon
Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch.
Das Leben des Menschen aber ist die Schau Gottes.
Irenäus von Lyon
Bild zum Gedanken von Astrid Lindgren
Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.
Astrid Lindgren
Bild zum Gedanken von Antje Sabine Naegeli
AM GRAB DER MUTTER

Habe ich ihr je gesagt,
dass sie Segen war für mein Leben?
Habe ich ihr genug gedankt
für die helle Spur, die sie zeichnete
in die karge Landschaft meiner Kindheit?

Sie hat mir Kosenamen geschenkt,
die mich heute noch wärmen.
Immer war ich willkommen
in dem Haus, dem sie die Seele gab.
Ich höre noch ihr fröhliches Lachen.
Es tut mir immer noch wohl.

Das größte Vermächtnis aber,
das sie mir ließ,
ist die stille Würde,
mit der sie ihre Qualen trug.
Dass ein Mensch dies vermag:
noch im Todesschatten fraglos schenkend sein.

Nicht, dass sie stark gewesen wäre von Natur aus.
Sie war eine Liebende.
Daraus allein erwuchs ihr alle Stärke.
Sie war begnadet und hat es nicht gewusst.

Ich aber danke dir, Gott,
dass sie bei uns war.
Antje Sabine Naegeli
Bild zum Gedanken von Fancis Bacon
Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.
Fancis Bacon
Bild zum Gedanken von Victor Hugo
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist" sagt Victor Hugo

Thomas Schmid ist von ganzem Herzen Kirchenmusiker. Er spielt oft am Sonntag in der Messe und er ist in der Chorarbeit engagiert.

Thomas Schmid ist Bestatter von Beruf.

Musik ist beim Abschiednehmen unglaublich wichtig!

Schade, wenn in der Aussegnungshalle nur noch Musik von der CD abgespielt wird.
Victor Hugo
Bild zum Gedanken von Joseph von Eichendorff
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff
Bild zum Gedanken von Hosea 14,4
Herr, bei Dir
finden die Verwaisten
Erbarmen!
Hosea 14,4
Bild zum Gedanken von Novalis
Alle Erinnerung ist Gegenwart.
Novalis
Bild zum Gedanken von Corrie ten Boom
Das Leben ist ein Vorzimmer des Himmels. Unsere größten Freuden sind nur die ersten Früchte und der Vorgeschmack der ewigen Freude, die noch kommen wird.
Corrie ten Boom
Bild zum Gedanken von Psalm 89,16
Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Lichte deines Antlitzes wandeln.
Psalm 89,16
Bild zum Gedanken von Berti Vogts, Fußballer
Berti Vogts: "Wenn ich über Wasser laufe, sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er."

Ja, das stimmt: Es gibt Leute, denen kann man es einfach nicht recht machen.
Aber man muss es ja nicht immer allen recht machen...
Berti Vogts, Fußballer
Bild zum Gedanken von Dietrich Bonhoeffer
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Dietrich Bonhoeffer
Bild zum Gedanken von Psalm 23
"Und muss ich auch wandern durch ein finsteres Tal, ich fürchte kein Unglück, denn Gott ist bei mir", heißt es im 23. Pslam. Am Ende des finsteren Tals der Krankheit und des Todes werden wir sehen, wie es wieder Licht wird!
Psalm 23
Bild zum Gedanken von Matthäus 5,6
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Matthäus 5,6
Bild zum Gedanken von Dankesworte (Verf. unbek.)
So viel hast du uns gegeben,
so sehr hast du uns geliebt.
So lange hast du gekämpft,
so gerne hast du gelebt.

Dein Weg zum Licht:
Wenn es möglich wäre,
würden wir dich gern ein letztes Mal umarmen
und ganz fest an uns drücken.
Wenn es möglich wäre,
würden wir dir sagen,
dass wir dich immer lieben werden.
Dankesworte (Verf. unbek.)
Bild zum Gedanken von Franz von Sales
Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben.
Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod.
Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.
Franz von Sales
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
es ist alles
immer wieder
ein anfang

wer auf ein ende hofft
der hofft vergeblich
auch wandel ist nicht möglich
das leben wandelt sich nicht

also
mit anstand beenden, was war
in ruhe bedenken, was ist
mit freude erwarten, was kommt
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Prediger Salomo, 3,12
Da merkte ich,
dass es nichts Besseres gibt,
als fröhlich zu sein
und sich Gutes zu gönnen
in seinem Leben.
Prediger Salomo, 3,12
Bild zum Gedanken von Konfuzius
Wer ständig glücklich sein möchte,
muss sich oft verändern.
Konfuzius
Bild zum Gedanken von Eckart von Hirschhausen
Jeder Mensch hat zwei Leben.

Das zweite beginnt,
wenn man kapiert,
man hat nur eins.
Eckart von Hirschhausen
Bild zum Gedanken von Mutter Teresa
Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
Mutter Teresa
Bild zum Gedanken von Psalm 68,21
Wir haben einen Gott,
der da hilft,

und den HERRN,
der vom Tode errettet.
Psalm 68,21
Bild zum Gedanken von Thomas Fleckenstein
Advent, Advent
Frieden brennt!
Menschen in Not,
morgen tot,
Nachgedacht?
Hilfe 'bracht!
Heilige Nacht!
Thomas Fleckenstein
Bild zum Gedanken von
Ist das die Heimat, dass ich suchen kann im Frieden? In Ruhe und Vertrauen und Offenheit. Dass ich es wage, unterwegs zu bleiben in Hinwendung, mein Gott, zu dir.

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräerbrief 13,14)
Bild zum Gedanken von Lukas 11,2
Dein Reich komme.
Lukas 11,2
Bild zum Gedanken von Romano Guardini
Ein Mensch kann sich nicht selbst erlösen. Die Erlösung ist Gottes Werk. Sie ist vollständig abgeschlossen. Der einzelne Mensch braucht sie nur noch anzunehmen.
Romano Guardini
Bild zum Gedanken von Oskar Wilde
Nur Persönlichkeiten bewegen die Welt, niemals Prinzipien.
Oskar Wilde
Bild zum Gedanken von Dietrich Bonhoeffer, Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943
Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen;
man muss es einfach aushalten und durchhalten.
Das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost; denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,
bleibt man durch sie miteinander verbunden.

Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus;
er füllt sie gar nicht aus,
sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt,
und hilft uns dadurch, unsere echte Gemeinschaft miteinander
– wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren.

Je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung
in eine stille Freude.
Man trägt das Vergangene Schöne nicht mehr wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer, Brief an Renate und Eberhard Bethge, Gefängnis Berlin-Tegel an Heiligabend 1943
Bild zum Gedanken von Marc Aurel
Unser Leben ist das, was unsere Gedanken daraus machen.
Marc Aurel
Bild zum Gedanken von nach "The rose", Bette Midler
Wir legen unsere Verstorbenen
zurück in die Erde, aus der sie geschaffen wurden.
So, wie im Winter ein Samenkorn unter dem Schnee ruht,
so sammelt ihre Seele nun Kraft für eine neue Blüte.
Ein warmer Frühlingsmorgen
wird sie zu neuem Leben erwecken
durch Gottes Liebe.
nach "The rose", Bette Midler
Bild zum Gedanken von
Life is a roller coaster

Lass dich los. Vertrau‘,
Kurve um Kurve – es ist schon gut.
Du liebst den Wind, die Beschleunigung
und den Spaß.

Und weißt, dass du sicher bist.
Du kreischst und lachst
und genießt und schauderst
und weißt:

Da ist jemand, der die Bahn wartet,
der dafür sorgt, dass niemand aus der Spur fliegt,
dass nichts „passiert“.

Da ist jemand, die die ganze Bahn geplant hat,
jemand, die weiß, was Spaß macht,
und alle behütet, die unterwegs sind.

Sprech‘ ich vom Leben?
Oder von der Ewigkeit?
Muss ich das wissen?
Kann ich es je?
Bild zum Gedanken von Christian Morgenstern
Wer Gott aufgibt,
löscht die Sonne aus,
um mit einer Laterne
weiterzuwandeln.
Christian Morgenstern
Bild zum Gedanken von Epheserbrief 2,19
Ihr seid nun nicht mehr
Gäste und Fremdlinge,
sondern Mitbürger der Heiligen
und Gottes Hausgenossen
Epheserbrief 2,19
Bild zum Gedanken von unbekannter Verfasser
Auch wenn die Sonne des Lebens untergeht, leuchten die STERNE DER ERINNERUNG weiter!
unbekannter Verfasser
Bild zum Gedanken von Segenswunsch unbekannter Herkunft
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, die Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um dich und sprach: "Der Friede sei mit dir."
Segenswunsch unbekannter Herkunft
Bild zum Gedanken von Hebräer 11,1
Das ist der Glaube: Eine feste Zuversicht dessen, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräer 11,1
Bild zum Gedanken von
In Gott bleiben wir miteinander verbunden
Im Lachen wie im Grübeln,
in Tränen ebenso wie in unsern Plänen und Hoffnungen.
Bild zum Gedanken von
"Wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her."
Naiv klingt das und schlicht,
aber das ist es letztlich nicht.

Für diese Welt stimmt es nicht immer,,
für manchen kommt es ständig schlimmer.
Das ist einfach nicht gerecht.
So oft geht es den Guten schlecht.
Und dann verschwimmen schlecht und gut,
und manchen Frommen packt die Wut …

Und trotzdem glaub ich tief und fest
dass das noch nicht das Ende ist.
Das Licht ist da, es scheint für dich,
das glaub ich, dafür bete ich.
Bild zum Gedanken von Franz von Sales
Begegne dem,
was auf Dich zukommt,
nicht mit Angst,
sondern mit Hoffnung.
Franz von Sales
Bild zum Gedanken von Norbert Ellinger
"Am Ende wird alles gut.
Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende."

Ich glaube an das Happy End.
Mögen sich auch Leid und Tod, Katastrophen und Apokalypsen abspielen, ich vertraue darauf, dass am letzten End' alles gut wird.
Alles wird gut aufgehoben sein bei dem, der am Anfang alles ins Leben gerufen hat.
Diese Hoffnung tröstet mich über schon geschehene und bevorstehende Abschiede hinweg.
Norbert Ellinger
Bild zum Gedanken von Elisabeth Kübler-Ross
Sobald wir alle unsere Arbeiten auf dieser Erde erledigt haben, ist es uns erlaubt unseren Leib abzuwerfen, welcher unsere Seele, wie ein Kokon den Schmetterling, gefangen hält. Wenn die Zeit reif ist, können wir unseren Körper gehen lassen, und wir werden frei sein von Schmerzen, frei von Ängsten und Sorgen, frei wie ein wunderschöner Schmetterling, der heimkehrt zu Gott.
Elisabeth Kübler-Ross
Bild zum Gedanken von Altchristlicher Segenswunsch
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu beschützen gegen Gefahren von links und von rechts.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst, um dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
Altchristlicher Segenswunsch
Bild zum Gedanken von Felix Leibrock
Ich habe mir zeitlebens Rat von (älteren) Vorbildern geholt und bin damit gut gefahren.
Felix Leibrock
Bild zum Gedanken von Eberhard Schockenhoff
Die Hoffnung auf das ewige Leben ist die Hoffnung auf ein Geschenk, das der Mensch nur mit leeren Händen empfangen kann.
Eberhard Schockenhoff
Bild zum Gedanken von Johannes 14,23
Jesus sagt: "Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen."
Johannes 14,23
Bild zum Gedanken von Aus der Abschiedsagende der evang. Kirche
Ich nehme Abschied von N.N.

Wo ich sie/ ihn geliebt und geachtet habe, trage ich diese Liebe und Achtung weiter.

Wo sie/ er mich geliebt hat, danke ich ihr/ ihm alle erfahrene Liebe.

Wenn ich ihr/ ihm etwas schuldig geblieben bin an Liebe in Worten und Taten, bitte ich Gott um Vergebung.

Und wenn sie/ er mir wehgetan haben sollte, verzeihe ich ihm/ ihr, wie Gott uns vergibt, wenn wir ihn darum bitten.

So nehme ich Abschied mit Dank und im Frieden.

Ich gedenke ihrer / seiner in der Stille.
Aus der Abschiedsagende der evang. Kirche
Bild zum Gedanken von Unbekannt
Aufrichten
Als die beiden Neuen sich bewarben ums
Engeldasein, sagte Gott: "Da unten, da sind
zwei Halme. Sie sind geknickt. Ihr wollt
Engel sein, also richtet sie auf."
Die beiden blickten ratlos hinab. "Haben wir
Hilfsmittel?'", fragten sie.
"Alle Welt", antwortete Gott.
Der Erste begann mit Engelszungen zu reden.
Er lockte, drohte, schmeichelte, scherzte,
tröstete, argumentierte, dozierte - doch es
half alles nichts. Sein Halm blieb geknickt.
"Keine Chance", winkte er ab, "er will nicht.
Ich habe alles versucht."
Aber der andere lieh sich die Wärme der
Sonne und ihre Strahlen richteten den Halm
auf. Ganz ohne Mühe.
Unbekannt
Bild zum Gedanken von Felix Leibrock
Wer das Schwarz-Weiß-Denken
hinter sich lassen konnte,
hat dafür gelebt, dass die Welt
ein bisschen besser wird.
Felix Leibrock
Bild zum Gedanken von Viktor Frankl
Der Humor ist eine Waffe der Seele im Kampf um ihre Selbsterhaltung.
Viktor Frankl
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
Du kannst nicht festhalten
was gewesen
nicht einpacken
was dich erfreut
und nicht vergessen
was dich verletzt hat

Aber mit dem Herzen
kannst du dich erinnern
und feiern
und vergeben
und lieben kannst du
wie es noch niemand
vor dir getan
oder nach dir tun wird

Thomas Lardon
www.lardon.me
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Schandmaul
Wollt ihr mich sehn, so schließt die Augen,
wollt ihr mich hörn, so lauscht dem Wind.

https://www.youtube.com/watch?v=QR7kBBptT1Q
Schandmaul
Bild zum Gedanken von Rainer Maria Rilke
Es handelt sich darum,
alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages in
die Antwort hinein.
Rainer Maria Rilke
Bild zum Gedanken von Martin Luther
Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Kopf fliegen. Aber dass sie Nester in deinen Haaren bauen, das kannst du schon verhindern!
Martin Luther
Bild zum Gedanken von Maxim Gorki
Alles, was schön ist, bleibt auch schön, wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.
Maxim Gorki
Bild zum Gedanken von Clive S. Lewis
Wenn ich in mir ein Verlangen entdecke, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann ist es naheliegend, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.
Clive S. Lewis
Bild zum Gedanken von Paulo Coelho
Die Welt verändert sich durch Menschen, die ein Vorbild sind, nicht durch solche, die eine Meinung haben.
Paulo Coelho
Bild zum Gedanken von bz
Sei gefasst darauf, dass die Trauer manchmal auch in hellsten Sommerstunden bei dir vorbeikommt. Schick sie nicht weg, leg dich ins Gras, schau in den Himmel und überlege, was sie dir sagen will.
bz
Bild zum Gedanken von Lukas, 10.20
Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!
Lukas, 10.20
Bild zum Gedanken von Albert Schweitzer
Hoffnung ist Kraft.
In uns ist so viel Energie,
wie wir Hoffnung haben.
Albert Schweitzer
Bild zum Gedanken von Doris Kellner
Es geschieht,
dass eine kleine Seele die Erde nur streift,
Ihr Ankommen und Gehen fallen in eins.
Ihr kurzes Verweilen ist nicht umsonst,
denn sie verändert die Erde.

Sie hinterlässt Spuren
in den Herzen derer,
die sie erwartet haben.
Mögen diese Spuren
in die Zukunft führen.
Doris Kellner
Bild zum Gedanken von
Sagt die Mutter: "Das mache ich gleich".

Die Tochter, fröhlich: "Das kurze oder das lange gleich?"

Was ist Zeit? Und was ist Ewigkeit ...
Bild zum Gedanken von
Du hättest das nicht müssen... - und trotzdem hast du Zeit, Liebe und Kraft investiert. Auch in mich.

Du hättest das nicht müssen… - aber du hast mir etwas zugetraut, meine Ideen geteilt und dich an meinen Erfolgen gefreut.

Du hättest das nicht müssen… - hast es aber akzeptiert, als sich die Rollen gedreht haben und ich angefangen habe, für dich zu sorgen.

Du hättest das alles nicht müssen – danke.
Es war so eine Bereicherung für mich.
Bild zum Gedanken von Siri
"Gibt es ein Leben nach dem Tod?" wird Siri gefragt.

"Menschen haben Religion, ich habe nur Silizium" antwortet der Sprachassistent ratlos.

Oh Gott, bin ich gerne Mensch!
Siri
Bild zum Gedanken von Immanuel Kant
"Was kann, wenn man nahe dran ist, diese Welt zu verlassen, tröstender sein, als zu sehen, daß man nicht umsonst gelebt habe, weil man einige, wenngleich nur wenige, zu guten Menschen gebildet hat!"
Immanuel Kant
Bild zum Gedanken von Grabinschrift von George Bernard Shaw
"Ich wusste, dass es eines Tages so kommen würde." So lautet die Grabinschrift des irischen Schriftstellers George Bernard Shaw.

Mit einem herzhaften Schuss Selbstironie in Erinnerung zu beiben, finde ich irgendwie sympathisch ...
Grabinschrift von George Bernard Shaw
Bild zum Gedanken von Psalm 18,30
Mit meinem Gott kann ich
über Mauern springen!
Psalm 18,30
Bild zum Gedanken von Dietrich Bonhoeffer
Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.
Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.

Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid,
sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid..

Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.
Warum wir´s sterben nennen?
Ich weiß es nicht.
Dietrich Bonhoeffer
Bild zum Gedanken von Jürgen Henkys
Aus der Finsternis wird Tag.
Tau fällt, um das Licht zu schmücken.
Sonne steigt und Lerchenschlag,
meinen Morgen zu beglücken.
Lobgesang durchströmt die Welt.
Du hast mich ins Licht gestellt.
Jürgen Henkys
Bild zum Gedanken von Dagmar Knecht
Die Axt ist schon an den Stamm gelegt.
An meinen Stamm.
Gott, wie soll ich weiterleben -
mit dem Verlust, mit der Einsamkeit?
Mit den Fragen, den bohrenden,
den zersetzenden.

Die Axt ist schon an den Stamm gelegt.
Werde ich fallen? Wann?

Die Axt ist schon an den Stamm gelegt.
Dieser hier steht noch,
vernarbt, gezeichnet,
weiter gewachsen.
Dagmar Knecht
Bild zum Gedanken von Thomas Fleckenstein
Regen
Weiß nicht, wo unsere Wege geh'n,
weiß nicht, wo wir uns wieder seh'n,
Es war so schön, dich zu umarmen,
zu spüren deinen Leib, den warmen.
In's holde Antlitz dir zu seh'n,
zu fühlen, wie es dir mag geh'n.
Dein Kleid und Haar im Winde weh'n,
mein Lieb, wie bist du wunderschön.

Ich nehme dich im Herzen mit,
du bleibst mein Lieb auf Schritt und Tritt.
Dein Blick, dein Gang, dein Duft, dein Wort,
die sind auf immer von mir fort.
Du fehlest mir, der Schmerz bleibt mein,
ich heimlich eine Träne wein'.
Der Regen schickt sie zu dir hin,
damit ich ewig bei dir bin.

Thomas Fleckenstein, 18. Juli 2003
Thomas Fleckenstein
Bild zum Gedanken von Mark Twain
Gesichtsfalten
sind die Pfade, wo
das Lächeln
spazieren ging.
Mark Twain
Bild zum Gedanken von Unbekannt
Trauer ist Liebe,
die nicht weiß,
wo sie hin soll.
Unbekannt
Bild zum Gedanken von Leo Tolstoi
Sterben heißt dorthin gehen, woher wir gekommen sind.
Leo Tolstoi
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
Gott
ICH GLAUBE
dass deine Liebe
immer größer ist
als meine Angst.

Thomas Lardon, www.lardon.me
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Dr. Andreas Lange (Bild: Dino Reichmuth auf www.unsplash.com)
Die Geschichte vom verlorenen Sohn (Lukas 15) ist eigentlich kein klassischer Beerdigungstext. Aber am Ende wird sie es doch: Der Sohn ist von zu Hause weggegangen, traut sich kaum nach Hause, hat Angst, dem Vater zu begegnen. Aber der macht die Arme auf und sagt: "Schön, dass du da bist". Möge ein liebender Gott genau so sein - wartend und mit offenen Armen.
Dr. Andreas Lange (Bild: Dino Reichmuth auf www.unsplash.com)
Bild zum Gedanken von Sören Kierkegaard
Wir sind verlorener,
als wir zugeben wollen,
und wir sind tiefer erlöst,
als wir es zu hoffen wagen.
Sören Kierkegaard
Bild zum Gedanken von Lothar Zenetti
Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.

Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.

Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles
in einem anderen Licht.
Lothar Zenetti
Bild zum Gedanken von Hilde Domin
Nicht müde werden,
sondern den Wundern,
leise wie einem Vogel,
die Hand hinhalten.
Hilde Domin
Bild zum Gedanken von Martin Luther King
Gott hat mir erlaubt, auf den Berg zu steigen und ich habe das gelobte Land gesehen. Deshalb bin ich glücklich, heute abend, ich mache mir keine Sorgen und fürchte nichts. Meine Augen haben die Herrlichkeit des kommenden Herrn gesehen.

Mine eyes have seen the glory of the coming of the Lord.

Die letzten öffentlichen Worte vom Martin Luther King, bevor er am Folgetag ermordet wurde.
Martin Luther King
Bild zum Gedanken von
Es gibt jemand, die die Wolken antreibt – und sie ziehen weiter.
Es gibt jemand, der das Wasser spiegelglatt poliert – und die Wellen fließen weiter.
Es gibt Musik, die das Herz weit macht und die Seele froh – und die Töne verhallen.
Es gibt Schmerz, der zur kostbaren Erinnerung wird – und die Liebe bleibt.

Möge Gott dich behüten, in diesem Leben und im nächsten,
möge Gott dir nahe sein in Ruhe und im Sturm
und dann, wenn die himmlischen Posaunen die Ewigkeit ausmalen.
Bild zum Gedanken von Mahatma Gandhi
Wer einen Fluss überquert,
muss die eine Seite verlassen.
Mahatma Gandhi
Bild zum Gedanken von (Susan Sontag, Schriftstellerin)
"Der Tod ist nur dann unerträglich, wenn du über das Ich nicht hinwegkommst.
(Susan Sontag, Schriftstellerin)
Bild zum Gedanken von Paris
Mors porta vitae
Der Tod ist die Pforte zum Leben

(Dieses Graffiti des Street-Art-Künstlers "Paris" ziert den Eingang zum Urnengarten der Christköniggemeinde in Basel)
Paris
Bild zum Gedanken von Dr. Andreas Lange (Bild: Von Autor unbekannt - https://www.archstl.org/obituary-president-george-hw-bush-3413 (archive), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88845447
An seinem letzten Tag wurde der frühere US-Präsident George Bush von Familienmitgliedern und engen Weggefährten begleitet, darunter James Baker, zur Zeit der deutschen Vereinigung US-Außenminister. Bush hatte seit Tagen im Bett vor sich hingedämmert, nicht mehr gegessen. In einem kurzen Moment, erzählte Baker, habe der Ex-Präsident die Augen weit aufgerissen und gefragt: „Wohin gehen wir, Baker?“ Antwort des ehemaligen Chef-Diplomaten: „Wir gehen in den Himmel.“ Bushs Replik: „Da will ich ich hin.“ 13 Stunden später - am 30. November 2018 - war George Bush tot.
Dr. Andreas Lange (Bild: Von Autor unbekannt - https://www.archstl.org/obituary-president-george-hw-bush-3413 (archive), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=88845447
Bild zum Gedanken von Susanne Breit-Keßler
„Was man von der Minute ausgeschlagen, / Gibt keine Ewigkeit zurück“ sagt Friedrich Schiller in einem Gedicht mit dem Titel „Resignation“. Ewigkeit, das Donnerwort, ist nicht im mindesten Vertröstung auf ein ausgleichendes Jenseits. Ewigkeit, die die Bewahrung des milliardenfach Einmaligen verheißt, verschärft die Bedeutung der Gegenwart.
Gleich, wie lange das eigene Leben oder das anderer währt, es ist „köstlich“ und aller ehren-wert. Irgendwann kommt jede persönliche Biographie zu ihrem irdischen Ende – erfüllt, verfrüht, nach langem Leiden. Ein endgültiges Aus ist das nach christlicher Auffassung nicht. Denn: Wenn man nicht für immer lebt, dann wenigstens für ewig.
Susanne Breit-Keßler
Bild zum Gedanken von Offenbarung des Johannes, 21,4
Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
Offenbarung des Johannes, 21,4
Bild zum Gedanken von James Birren
"Ich sollte auch weiterhin nach Erkenntnissen suchen, Neues lernen und dogmatische Positionen vermeiden. Möge ich eine Quelle der Erfahrung sein, um die Probleme des Lebens zu lösen oder eine Mittlerrolle einzunehmen. Ich sollte es unterlassen, einen unangemessenen Anteil an Ressourcen in Anspruch zu nehmen und andere unverhältnismäßig zu belasten. Ich sollte mich und andere Menschen auf meinen Tod gut vorbereiten. Möge ich mich dabei in Ausgeglichenheit, Würde und Frieden auf ihn einstellen. Ich sollte Land und Leute besser zurücklassen, als ich sie ursprünglich vorgefunden habe."

Das hat sich der Gerontologe James Birren für sein eigenes Älterwerden vorgenommen. Und - ja! - das hat er dann auch getan. So widmen wir diesen Gedanken allen Verstorbenen, die uns dadurch bereichert haben, dass sie eine ähnliche Lebensbilanz aufweisen können.
James Birren
Bild zum Gedanken von Jesaja 60,1
Mache dich auf und werde licht.
Mache dich auf und werde licht.
Mache dich auf und werde Licht,
denn dein Licht kommt!
Jesaja 60,1
Bild zum Gedanken von Henry Scott Holland
Tod bedeutet gar nichts.
Ich bin nur nach nebenan verschwunden.
Ich bin ich und du bist du.
Was immer wir füreinander waren, das sind wir noch.
Nenne mich bei dem alten vertrauten Namen.
Sprich von mir, wie du es immer getan hast.
Ändere nicht deinen Tonfall.
Zwinge dich nicht zu aufgesetzter Feierlichkeit oder Traurigkeit.
Lache weiterhin über die kleinen Scherze, an denen wir gemeinsam Spaß hatten.
Spiele, lächle, denke an mich, bete für mich.
Lass meinen Namen weiterhin so geläufig sein, wie er immer war.
Sprich ihn unbekümmert aus, ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete.
Es ist genauso wie immer.
Es geht uneingeschränkt und ununterbrochen weiter.
Ist der Tod nicht nur ein unbedeutender Zwischenfall?
Warum sollte ich vergessen sein, nur weil du mich nicht mehr siehst?
Ich warte einstweilen auf dich, ganz in der Nähe, nur um die Ecke.
Alles ist gut.
Henry Scott Holland
Bild zum Gedanken von Ludwig Wittgenstein
Die Lösung des Rätsels des Lebens im Raum und Zeit liegt außerhalb von Raum und Zeit.
Ludwig Wittgenstein
Bild zum Gedanken von
Ich glaube, hilf meinem Unglauben!
Markus-Evangelium 9,23
Bild zum Gedanken von Traditioneller Abschiedswunsch (Verf. unbek.)
Ruhe sanft und schlaf in Frieden,
hab vielen Dank für deine Müh,
wenn du auch bist von uns geschieden,
in unseren Herzen stirbst du nie.
Traditioneller Abschiedswunsch (Verf. unbek.)
Bild zum Gedanken von Sprichwort, wohl aus Serbien
Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.

Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffen.
Sprichwort, wohl aus Serbien
Bild zum Gedanken von Rumänisches Sprichwort
Im Garten der Erinnerung wächst auch die Blume des Trostes.
Rumänisches Sprichwort
Bild zum Gedanken von Claudia Henrich-Eck
Es ist jedes Jahr wieder wie ein Wunder, wenn aus dem trockenem Grund der Erde solch kleine bezaubernde Kunstwerke wachsen, die mich in Entzückung versetzen! Dann atme ich auf und alles ist gut!
Claudia Henrich-Eck
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
wenn du das fenster
zum himmel öffnest
nur ein kleines stück
das schaffst du
auch ohne fremde hilfe
am besten heute noch
oder jetzt gleich
damit das licht hereinkommt
und dich wärmt und nährt
und die luft
dir wieder klare sicht verschafft

das reicht für heute
und vielleicht
für ein ganzes leben
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Erich Fromm
Die Anleitung zum Sterben ist in der Tat dieselbe, wie die Anleitung zum Leben: Je mehr man sich des Verlangens nach Besitz in all seinen Formen und besonders seiner Ich-Gebundenheit entledigt, umso geringer ist die Angst.
Erich Fromm
Bild zum Gedanken von Rainer Maria Rilke
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke
Bild zum Gedanken von Johannes 16,33
Jesus sagt:
In der Welt habt ihr Angst;
aber seit getrost,
ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33
Bild zum Gedanken von (Elisabeth Kübler-Ross)
"Es gibt keinen Tod", ist sich die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross sicher. Nachdem sie ihr ganzes Forscherinnenleben der Begleitung Sterbender gewidmet hat, ist sie sich sicher: "Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus."
(Elisabeth Kübler-Ross)
Bild zum Gedanken von
Mit einem kurzen Schweifwedeln
kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken,
als mancher Mensch
mit stundenlangem Gerede.
Bild zum Gedanken von Johann Wolfgang von Goethe
Mich lässt der Gedanke an den Tod in völliger Ruhe. Ist es doch so wie mit der Sonne: Wir sehen sie am Horizont untergehen, aber wissen, dass sie "drüben" weiter scheint.
Johann Wolfgang von Goethe
Bild zum Gedanken von Kirchenlied
Großer Gott, wir loben Dich, / HERR, wir preisen Deine Stärke. / Vor Dir neigt die Erde sich / und bewundert Deine Werke!
Kirchenlied
Bild zum Gedanken von Fulbert Steffensky
Freigeister sind nicht in sich selbst frei. Sie werden zu freien Geistern, indem sie nicht auf sich bestehen. Erst dann werden sie fähig, die Stimme der Toten zu hören, die Stimme der lebenden Mitmenschen, die Stimme der Natur und die Stimme Gottes.
Fulbert Steffensky
Bild zum Gedanken von Maria Luise Thurmair
Jedes Geschöpf lebt von der Frucht der Erde; doch dass des Menschen Herz gesättigt werde, hast du vom Himmel Speise uns gegeben zum ewgen Leben.
Maria Luise Thurmair
Bild zum Gedanken von Thomas Lardon
Es war ganz still.
Der Wind sang, kaum hörbar, ein Lied,
die Amseln, die Rosen, der Tau –
alles glänzte im Morgenlicht.
Vergessen waren die bösen Träume,
der Schrei der Eule,
das fahle Licht des Mondes.
Vergessen war die Nacht.
Es war Morgen geworden, ein neuer Tag,
rein, reich an Gelegenheiten.
Ich strecke ihm beide Arme entgegen,
freudig, neugierig, weiß, ich darf hoffen.
Und glauben darf ich: dies ist mein Tag.
Thomas Lardon
Bild zum Gedanken von Lateinisches Sprichwort
Deo gratias.
Gott sei Dank.
Lateinisches Sprichwort
Bild zum Gedanken von Aus: Cornelia Elke Schray, Meine Trauer gebe ich in deine Hand, Rauhes Haus Hamburg
Psalm 23 für Trauernde
Du bist der Hirte der Weinenden,
ich kenne die Not,
aber du bist bei mir.
Ich vertraue darauf, dass du mich auf grüne Wiesen führst
und meinen Durst nach Hoffnung stillst.
Es ist dunkel geworden in meinem Leben,
und ich suche deine Hand,
die mich durch diese Schlucht der Todesschatten begleitet.
Ja, ich habe große Angst vor jedem neuen Tag.
Ich fühle mich klein und schwach und brauche dich.
Es gibt Menschen, denen ist mein Leid zu schwarz
und mein Weg zu lang,
da tut es gut,
deine Geduld zu kennen.
Bei dir darf ich klagen, so lange ich will.
Ich glaube im Tod
wieder an das Leben.
Niemals kann ich herausfallen
aus deiner Umarmung, mein Gott,
dafür danke ich dir.
Amen
Aus: Cornelia Elke Schray, Meine Trauer gebe ich in deine Hand, Rauhes Haus Hamburg
Bild zum Gedanken von Vaclav Havel
Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Bild zum Gedanken von Joachim Ringelnatz
Wenn ich tot bin darfst du gar nicht trauern
Meine Liebe wird mich überdauern
Und in fremden Kleidern dir begegnen
Und dich segnen.
Joachim Ringelnatz
Bild zum Gedanken von Friedrich von Bodelschwingh
Im Lichte der Ostersonne
bekommen die Geheimnisse
der Erde ein anderes Licht.
Friedrich von Bodelschwingh
Bild zum Gedanken von Gerhard Beck für https://www.e-ende.de
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, jawohl mein Schatz es ist vorbei... Im Lied von Stephan Remmler geht es um das Ende einer Beziehung und einer Liebe.

Alles hat ein Ende. Besonders merke ich das, wenn ich am Friedhof stehe und beerdige. Dann wird mir selber wieder klar, wie endlich unser Leben ist. Manchmal geht es ganz schnell und überraschend vorbei.
Der Friedhof ist der Ort des endgültigen Endes: Abschied nehmen - für immer.

Als Christ glaube ich, dass auch am Friedhof kein endgültiger Abschied stattfindet. Denn als Christen vertrauen wir darauf: Das Leben geht mit dem Tod nicht zu Ende. In der Bibel sagt Jesus: "Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben – in Ewigkeit nicht."

"Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt." Das hört sich paradox an und ist doch die wichtigste Aussage des christlichen Glaubens: Wir bleiben auch über den Tod hinaus mit Gott verbunden und leben auf diese Weise weiter. Denn die Beziehung zu Gott hört nie auf. Auch durch den Tod nicht.

Alles hat ein Ende - nur die Beziehung zu Gott nicht.
Gerhard Beck für https://www.e-ende.de
Bild zum Gedanken von Sprichwort aus Israel
Den wahren Geschmack des Wassers
erkennt man erst in der Wüste.
Sprichwort aus Israel
Bild zum Gedanken von
Und wo
Ist die Zeit?
Wann der Ort?
Dass Angst verheilt?
Vom Herzen fort.
Ruhe verweilt.
Richtig froh.
Bild zum Gedanken von Genesis 1,3
Und Gott sprach:
"Es werde Licht!"

Und, siehe: Es ward Licht!
Genesis 1,3
Bild zum Gedanken von Johannes 10,3
Der gute Hirte ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus.
Johannes 10,3
Bild zum Gedanken von Novalis
Durch den Tod wird das Leben verstärkt.
Novalis
Bild zum Gedanken von Martin Luther
Mit dem Tod geht es zu, wie mit einem Kind, das aus der kleinen Wohnung, nämlich seiner Mutter Leib, mit Gefahr und Schmerz hineingeboren wird in diesen weiten Himmel, den wir Erde nennen. Genauso verlässt der Mensch dieses Leben im Tode auch wieder. So wie der Himmel und die Erde, die wir jetzt vor Augen haben, uns groß und weit erscheinen, so wird uns doch gegen den zukünfitgen Himmel alles viel enger und kleiner erscheinen.
Martin Luther
Bild zum Gedanken von nach Psalm 23
Was auch kommen wird,
ich bleibe in Deinen Händen,
mein Gott.
Deine Güte und Liebe
will ich in mir bewahren.
In diesem Leben und in Ewigkeit.
nach Psalm 23
Bild zum Gedanken von Traueranzeige des Artdirectors Club Deutschland
So wurde "Loriot" verabschiedet.
In einer ganzseitigen Anzeige.

Ja, mit manchen Menschen wird
der liebe Gott seinen Spaß haben!
Traueranzeige des Artdirectors Club Deutschland
Bild zum Gedanken von Thomas Fleckenstein
Ich möchte nicht alleine leben,
Ich möchte nicht alleine sterben,
Ich brauche dich, deine Nähe, deine Worte, deine Gedanken, deine Liebe, deine Hand, die die meine drückt, deinen Duft, an dem ich mich nicht satt riechen kann, deine zärtliche Haut, die mir deine Wärme schenkt, deine wohltuende Stimme, die es mir im Rücken kribbeln lässt, ich brauche dich!
Thomas Fleckenstein
Bild zum Gedanken von Marc Aurel
Wie Du am Ende Deines Lebens wünschst, gelebt zu haben, so kannst Du jetzt schon leben.
Marc Aurel
Bild zum Gedanken von Marscha Kaléko
Vor meine eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nahe sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich totentlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr,
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tode den stribt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.
Marscha Kaléko
Bild zum Gedanken von Hebräerbrief 13,14
Wir haben hier keine bleibende Stadt,
die Zukünftige suchen wir.
Hebräerbrief 13,14
Bild zum Gedanken von Jochen Klepper
Welch Dunkel uns auch hält,
Sein Licht hat uns getroffen!
Hoch über aller Welt,
steht nun der Himmel offen.
Gelobt sie Jesus Christ!
Jochen Klepper