Bild von der Gedenkseite für Elisabeth Bablitschky

Elisabeth Bablitschky

* 6. April 1925 † München 17. Juni 2011
Elisabeth Bablitschky, geb. Rupprecht, hat mit ihrer Fröhlichkeit bei vielen Menschen einen Sonnenstrahl ins Leben hineingezaubert.
Als einzige Tochter des evang. Pfarrers Friedrich Rupprecht und seiner Frau Franziska wuchs sie mit ihren drei Brüdern in schweren Zeiten in Nürnberg-St. Peter auf. Sie heiratete Pfarrer Werner Bablitschky und stand ihm bis zu seinem Ruhestand unterstützend zur Seite: als Chauffeurin, heimliche Chefsekretärin, Verbindungsglied zu vielen Gemeindemitgliedern, Beraterin, Mitarbeiterin und Managerin von Gemeinde-Aktivitäten (Krippenspiele einüben, Gemeindefeste organisieren, ) ... und als die Frau, mit der zusammen man Karajan-Konzerte in Salzburg besucht und diese Wochenenden zelebriert.
Im Ruhestand zogen die beiden nach München, aber Elisabeth war immer wieder tagelang in Nürnberg, um ihrer kranken Mutter zur Seite zu stehen.
Die Jahre nach dem Tod ihrer Mutter und ihres Ehemannes wurden zunehmend schwer für sie. Elisabeth hatte gesundheitliche Probleme und wohnte innerlich immer mehr in einer Welt, die anders war als die der sogenannten "Realität" oder "Normalität".
"Mein Herze geht in Sprüngen / und kann nicht traurig sein / ist lauter Freud und Singen, / ist lauter Sonnenschein. / Die Sonne, die mir lachet / ist mein Herr Jesus Christ. / Und was mich singen machet, / ist, was im Himmel ist." - dieser Vers aus einem Lied von Paul Gerhard (im evangelischen Gesangbuch: Nr 351, Vers 13) musste - so wollte sie es - an der Beerdigung ihres Mannes gesungen werden. Elisabeth hat als vollem Herzen mitgesungen.
Es war ihr Lebensmotto, ihr Glaubensbekenntnis.
 
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